10. Ausgabe, März 2026 – Lezgo-Reportage
Jaisli-"Beck" AG, Buchs

Jaisli steht mit Backwaren, Café und Herz für feinsten Genuss

Daumen hoch für den gewonnenen Publikumspreis «Bester Suhrentaler Arbeitgeber 2026». Die Freude sei riesig, sagen von links: Chef Marc Jaisli mit seiner rechten Hand Aziz Bakhtari, Filialleiterin (Muhen) Franziska Bugini, Verkaufsleiterin Daniela Obmascher und HR-Leiterin sowie Geschäftsleitungsmitglied Sandra Meier-Jaisli.

Hier ist Backen keine industrielle Fliessbandarbeit, sondern seit 65 Jahren eine Familiensache, die in der dritten Generation mit viel Leidenschaft, regionalen Rohstoffen und einer grossen Portion Herzblut gelebt wird.

Es duftet nach echtem Handwerk: Bei Jaisli in Buchs, im City-Märt Aarau, am Graben Aarau, in Hunzenschwil und in Muhen steigt ein Duft in die Nase, der Kindheitserinnerungen weckt. Es ist der Geruch von frisch gebackenem Brot, von Butterzöpfen und der Gewissheit, dass hier noch Menschen am Werk sind, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Bei Jaisli-Beck – dem «Bäcker mit Herz» – ist dieser Slogan kein leeres Marketingversprechen, sondern gelebter Alltag.

Drei Generationen, eine Leidenschaft
Alles begann am 1. März 1961 mit Hansueli und Erika Jaisli. Heute, stolze 65 Jahre später, führt die Familie Jaisli den Betrieb bereits in der dritten Generation. Während Beat und Heidi Jaisli das Fundament in der 2. Generation festigten und heute noch aktiv mitwirken, bringen die Geschwister Marc Jaisli und Sandra Meier-Jaisli frischen Wind in die Backstube und die Verkaufsstellen. Doch egal, wie modern die Technik in der Backstube heute sein mag: Die Philosophie ist dieselbe geblieben. In einer Welt, in der alles immer schneller gehen muss, setzt man hier bewusst auf Entschleunigung – zumindest, was den Teig betrifft. Man lasse die Teige lange ruhen, erklärt Marc Jaisli. Diese Zeit braucht es, damit sich das Aroma voll entfalten kann und das Brot bekömmlich bleibt.

Freundlichkeit und Kontakt auf Augenhöhe, das ist Jaisli-Beck. Dass die Mitarbeitenden zuvorkommend und motiviert seien, hören die Chefs immer wieder mit grosser Freude. Im Bild: Jaisli-Beck im Keiserpark an der Mitteldorfstrasse 9 in Buchs.
Das Frischmilchbrot von Jaisli: der Klassiker mit feiner kompakter Porung und langer Frischhaltung. Der Teig ruht über 24 Stunden.

Regionalität, die man schmeckt
Unterstützt werden die beiden Geschwister von Daniela Obmascher, die den Verkauf leitet. Die Nähe zur Kundschaft und der Kontakt auf Augenhöhe seien denn auch weitere Zutaten des Jaisli-Erfolgsrezepts. Die Menschen kehren hier gerne ein, auch zu Jass- und Strick-Nachmittagen trifft man sich bei Jaisli. Junge holen hier ihr Znüni, Geschäftsleute können unkompliziert einen Happen Mittagessen. Was in den Ofen kommt, stammt wenn immer möglich aus der Nachbarschaft. Die Frischmilch für den legendären «Frischmilchtraum» oder den Butterzopf kommt direkt vom Bauernhof im Dorf. Diese kurzen Wege sind dem Unternehmen wichtig. Es geht um Vertrauen und um die Unterstützung des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Wer hier zum Beispiel ein «1961 Brot» kauft, hält ein Stück Aargauer Identität in den Händen.

Jaisli bietet seiner Kundschaft nicht nur eine Bäckerei, sondern ein modernes Café- und Treff-Erlebnis für Jung und Alt. Im Bild: Jaisli-Beck im Keiserpark an der Mitteldorfstrasse 9 in Buchs.
Auch hier lädt in der wärmeren Jahreszeit ein lauschiger Aussenbereich zum Verweilen ein. Im Bild: Jaisli-Beck an der Hauptstrasse 51 in Muhen.

Mehr als nur Mehl und Wasser
Der Spirit der «Macherfamilie» zeigt sich auch in der Kreativität. Ob vegetarische Innovationen wie der «Hot Karrot» oder massgeschneiderte Lösungen für Geschäftskunden in der Region – bei Jaisli wird nicht verwaltet, sondern gestaltet. Das Team aus rund 50 Mitarbeitenden ist das Rückgrat des Betriebs. Einige sind seit über 35 Jahren im Betrieb, zehn arbeiten in der Backstube an der Oberdorfstrasse 9 in Buchs. Dort, wo einst alles begann. Und dort, wo Marc Jaisli auch heute noch anzutreffen ist. Er sei zwar meistens mit einem Waschlappen oder Werkzeug in der Hand anzutreffen, scherzt der unkomplizierte und mutige Macher, aber das Bäckerhandwerk sei ihm immer noch wichtig. Dass Marc Jaisli regelmässig via Social Media Einblicke hinter die Kulissen gibt, zeigt die Offenheit, mit der das Unternehmen heute geführt wird. Es ist diese Mischung aus Tradition, familiärer Nähe und dem Mut zu Neuem, die den Jaisli-Beck zu einer festen Grösse im Raum Aarau macht.

Ein freundliches Lachen, ein lockerer Schwatz, das gehört zum Konzept und liegt dem Jaisli-Team im Blut.
In Muhen haben Marc Jaisli und sein Team beim Umbau viel selbst angepackt. Über Social Media wurde zudem täglich aktiv über den Baufortschritt berichtet.

Neuer Jaisli in Densbüren
Ganz frisch ist der Entscheid, im ehemaligen «Riders» in Densbüren eine neue Filiale zu eröffnen. Diese wird zweistöckig und die bislang grösste. Die Eröffnung ist im Herbst 2026 geplant. Auch hier steht die Marke Jaisli als Treffpunkt für Jung und Alt, für Menschen, die gerne den Kontakt zu anderen suchen. Weil die Kapazitäten durch die Vergrösserung des Filialnetzes immer voller werden, sucht man aktuell zudem einen neuen Standort für die Backstube. Immer wieder hat Jaisli neue Ideen, wie den «Frozen Aperol» im Graben Aarau, das neuartige Tomatenbrot oder die Ausschankanlage mit gutem Bier in Muhen. Diese Freude am Tun und Machen fasst Jaisli mit dem Hashtag #jaislicreative zusammen und schafft so eigene Trends. Man steht für Bodenständigkeit und will den Leuten ein Erlebnis bieten. Mit demselben Konzept und denselben Werten wird also auch für Densbüren bald nicht einfach nur gebacken, sondern Genuss produziert. Genuss, der direkt ins Herz geht.

Im Interview: Sandra Meier-Jaisli, Marc Jaisli und Daniela Obmascher

Jaisli-"Beck" AG
Oberdorfstrasse 9
5033 Buchs

062 836 10 31
mail@jaisli-beck.ch
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